Wilmas neuer Sandhügel

Wilmas neuer Sandhügel

  • mdo  Conni
  •   Besonderheiten
  •   6. Juni 2026

Wilma erkundet den neuen Sandhügel im Außengehege

In Wilmas Außengehege hat sich sichtbar etwas getan: Sie hat sehr viel neuen Sand bekommen. Aus der frischen Fläche ist ein kleiner Sandhügel geworden, und an den sonnigen Tagen wurde er natürlich schon gründlich getestet. Wilma hat ihn nicht nur begutachtet, sondern auch gleich als warmen, hellen Platz im Gehege angenommen.

So ein Hügel sieht auf den ersten Blick einfach nach einer netten Baustelle aus. Für eine Landschildkröte ist er aber deutlich mehr: Er verändert die Oberfläche, schafft eine kleine Steigung, bietet eine andere Bodenwärme und sorgt dafür, dass das Gehege nicht nur flach und gleichförmig bleibt.

Warum unterschiedliche Oberflächen wichtig sind

Ein gutes Schildkrötengehege lebt von Abwechslung. Sandige Stellen, Erde, Steine, bewachsene Ecken, Schattenplätze und kleine Höhenunterschiede erfüllen jeweils eine andere Aufgabe. Sand und mineralischer Boden trocknen nach Regen schneller ab und erwärmen sich in der Sonne zügiger als dichter Rasen. Steine speichern zusätzlich Wärme, während Pflanzen und geschützte Bereiche für Rückzug und ein feuchteres Mikroklima sorgen.

Gerade diese Mischung ist wichtig: Europäische Landschildkröten sollen nicht dauerhaft auf einer monotonen, feuchten Rasenfläche sitzen, sondern verschiedene Zonen wählen können. Mal geht es auf den warmen Sonnenplatz, mal in den Schatten, mal über festere Wege und mal in lockereres Material. Das fördert Bewegung, Orientierung und natürliches Verhalten.

Ein kleiner Hügel mit großem Nutzen

Der neue Sandhügel bringt genau diese Struktur ins Gehege. Er macht die Fläche spannender, sorgt für unterschiedliche Sonnen- und Schattenwinkel und bietet Wilma einen Platz, an dem sie sich bei gutem Wetter schnell aufwärmen kann. Beim Klettern über kleine Unebenheiten werden außerdem Beine und Krallen anders beansprucht als auf glattem Untergrund.

Wichtig ist dabei immer der Mix: Ein Sandbereich allein wäre zu einseitig. Zusammen mit Steinen, Erde, Kräutern, Pflanzen und Verstecken entsteht aber ein naturnahes Außengehege, in dem Wilma selbst entscheiden kann, welcher Platz gerade passt. Und wie man sieht: Die neue Sandfläche wurde direkt in die persönliche Wilma-Prüfung aufgenommen.

Fazit: Neuer Sand, neuer Hügel, neue Lieblingsstelle in Aussicht. Wilma hat jedenfalls schon einmal mit den Füßen abgestimmt.

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